Extreme Dürre in Spanien

Seit 1947 hat Spanien nicht mehr eine solche Trockenheit erlebt wie diesen Sommer. Wo es jedes Jahr extrem heiß wird, in Spaniens Süden, also Andalusien, Alicante und Murcia, aber auch in der Zentralebene südlich der Hauptstadt Madrid, dort regnet es nunmehr seit Februar nicht einen Tropfen Wasser und die Temperaturen klettern täglich über die 40 Grad-Marke. Die Bauern bohren immer tiefer Brunnen – in Andalusien schon bis zu 1000 Meter tief – oder sie fuhren bereits Anfang Juli die nur kniehohe Getreideernte ein, um wenigstens das zu retten, was bisher wuchs.
Was die zahlreichen Touristen lediglich an den abgestellten Strandduschen oder den nicht mehr täglich 2x gewässerten Golfplätzen bemerken, trifft die spanische Landwirtschaft hart.
Zum Glück sind gute und relativ alte Rebstöcke, wie sie unsere Winzer allesamt pflegen, so resistent und verfügen über ein solch ausgebildetes, tiefes Wurzelsystem, dass Ihnen auch diese extreme Trockenheit nicht viel anhaben kann. Selbst unser Winzer aus Alicante, einer der am stärksten betroffenen Gegenden Spaniens, ist mehr als optimistisch, was die Qualität seines 2005er „Viña Clara“ angeht. Darauf wollen wir Weinliebhaber vertrauen!


Neues Weingesetz – bahnbrechend für spanische Qualitätsweine

Seit letztem Jahr in Kraft trägt das neue Weingesetz seine ersten Blüten. Womit Spanien schon seit jeher sich abhob von allen Weinländern der Welt, wird nun noch weiter perfektioniert: Das Angebot von trinkreifen Qualitätsweinen am Verbrauchermarkt. Die bekannten Qualitätsstufen „Crianza“ „Reserva“und „Gran Reserva“ werden um das untere und obere Ende der Qualitätsskala ausgedehnt. Einfache Landweine guter Qualität werden nun um eine geografische Bezeichnung ergänzt (Vinos de Mesa con indicación geográfica).

Ausserdem wird die Top-Qualität „Vino de pago“, der Wein einer bestimmten Lage, neu eingeführt.
Dieser Gesetzesänderung liegen fundamentale Veränderungen in der spanischen Weinwirtschaft zugrunde: Im Zuge des Aufschwungs in Spanien, produzieren heute immer mehr individuelle Winzer ihren Wein einer bestimmten Lage und setzen mit größtem Erfolg auf die Besonderheiten, die dieses spezielle Terroir Ihren Weinen verleiht.








Weingebiet im Focus – D.O.Rias Baixas
produziert hervorrangende frische Weißweine

Leicht hatte es Spanien nicht, in die Köpfe der deutschen Verbraucher als Produzent von Weißweinen zu gelangen. Aber heute ist es den spanischen Weißwein-Winzern gelungen: wir Deutschen finden wachsendes Interesse an den unkomplizierten, fruchtigen und frischen Weißweinen des „Rotweinlandes“Spanien.
Allen voran liefert das nordspanische Rias Baixas die Top-Qualität „Albariño“. Diese landeseigene Rebsorte gedeiht nur in dieser regenreichen Ecke Spaniens über Portugal gelegen, dort wo der heilige Santiago begraben liegt und wo die Landbevölkerung rauh, verschlossen und sehr keltisch geprägt ist.

Die Legende sagt, das die „Albariño“-Traube vom deutschen Riesling abstammt und vor vielen Jahrhunderten als die „weiße vom Rhein“ (alba del riño) von Pilgern mit nach Santiago de Compostela gebraucht wurde. Diese Traube reift arbeitsintensiv an hohen Pergolen, um unter dem vielen Niederschlag keinen Schimmel zu bilden. Sie ist rar und intensiv fruchtig, blumig und frisch. Die Albariño-Weine zeigen oft intensive frische Aromen, wie Minze, Gartenkräuter, Blumenwiesen, Zitrus und exotische Früchte.
Dank der fruchtbaren Granitböden entwickeln Albariño-Weine komplexe Körper und angenehme Säure.













Spanische Weißweine immer beliebter

Was lange ein reines Rotweinland in den Köpfen deutscher Verbraucher war, entwickelt sich mehr und mehr zum verlässlichen Lieferanten fruchtig, spritziger, intensiver Weißweine. Spanien produziert mengenmäßig fast genauso viel Weiß- wie Rotwein und trifft heute genau den Geschmack der Verbraucher: gefragt sind unkomplizierte, fruchtige und frische Weißweine. Diese kommen aus Weingebieten wie Alicante, Rias Baixas, Penedés, aber auch Rioja.

Landeseigene Rebsorten wie Verdejo, Airén, Macabeo und Albariño sind der eigentliche Schatz der Spanier, da sie Weißweine mit ganz eigenem Charakter hervorbringen. Einige Weißweine werden im internationalen Stil im Holzfass ausgebaut, was ihnen zusätzlich Struktur und Reife verleiht. Einige Top-Weine spezieller Lagen (Vinos de pago) ähneln im Stil mit Frucht, Mineralik und Haltbarkeit durchaus den hochwertigen trockenen Spätlesen
Mitteleuropas. Also, hier lässt sich für diesen Sommer vieles Spannendes, Spritzig-frisches und Neues entdecken!



Extreme Dürre in Spanien

Seit 1947 hat Spanien nicht mehr eine solche Trockenheit erlebt wie diesen Sommer. Wo es jedes Jahr extrem heiß wird, in Spaniens Süden, also Andalusien, Alicante und Murcia, aber auch in der Zentralebene südlich der Hauptstadt Madrid, dort regnet es nunmehr seit Februar nicht einen Tropfen Wasser und die Temperaturen klettern täglich über die 40 Grad-Marke. Die Bauern bohren immer tiefer Brunnen – in Andalusien schon bis zu 1000 Meter tief – oder sie fuhren bereits Anfang Juli die nur kniehohe Getreideernte ein, um wenigstens das zu retten, was bisher wuchs.
Was die zahlreichen Touristen lediglich an den abgestellten Strandduschen oder den nicht mehr täglich 2x gewässerten Golfplätzen bemerken, trifft die spanische Landwirtschaft hart.
Zum Glück sind gute und relativ alte Rebstöcke, wie sie unsere Winzer allesamt pflegen, so resistent und verfügen über ein solch ausgebildetes, tiefes Wurzelsystem, dass Ihnen auch diese extreme Trockenheit nicht viel anhaben kann. Selbst unser Winzer aus Alicante, einer der am stärksten betroffenen Gegenden Spaniens, ist mehr als optimistisch, was die Qualität seines 2005er „Viña Clara“ angeht. Darauf wollen wir Weinliebhaber vertrauen!


Neues Weingesetz – bahnbrechend für spanische Qualitätsweine

Seit letztem Jahr in Kraft trägt das neue Weingesetz seine ersten Blüten. Womit Spanien schon seit jeher sich abhob von allen Weinländern der Welt, wird nun noch weiter perfektioniert: Das Angebot von trinkreifen Qualitätsweinen am Verbrauchermarkt. Die bekannten Qualitätsstufen „Crianza“ „Reserva“und „Gran Reserva“ werden um das untere und obere Ende der Qualitätsskala ausgedehnt. Einfache Landweine guter Qualität werden nun um eine geografische Bezeichnung ergänzt (Vinos de Mesa con indicación geográfica).

Ausserdem wird die Top-Qualität „Vino de pago“, der Wein einer bestimmten Lage, neu eingeführt.
Dieser Gesetzesänderung liegen fundamentale Veränderungen in der spanischen Weinwirtschaft zugrunde: Im Zuge des Aufschwungs in Spanien, produzieren heute immer mehr individuelle Winzer ihren Wein einer bestimmten Lage und setzen mit größtem Erfolg auf die Besonderheiten, die dieses spezielle Terroir Ihren Weinen verleiht.








Weingebiet im Focus – D.O.Rias Baixas
produziert hervorrangende frische Weißweine

Leicht hatte es Spanien nicht, in die Köpfe der deutschen Verbraucher als Produzent von Weißweinen zu gelangen. Aber heute ist es den spanischen Weißwein-Winzern gelungen: wir Deutschen finden wachsendes Interesse an den unkomplizierten, fruchtigen und frischen Weißweinen des „Rotweinlandes“Spanien.
Allen voran liefert das nordspanische Rias Baixas die Top-Qualität „Albariño“. Diese landeseigene Rebsorte gedeiht nur in dieser regenreichen Ecke Spaniens über Portugal gelegen, dort wo der heilige Santiago begraben liegt und wo die Landbevölkerung rauh, verschlossen und sehr keltisch geprägt ist.

Die Legende sagt, das die „Albariño“-Traube vom deutschen Riesling abstammt und vor vielen Jahrhunderten als die „weiße vom Rhein“ (alba del riño) von Pilgern mit nach Santiago de Compostela gebraucht wurde. Diese Traube reift arbeitsintensiv an hohen Pergolen, um unter dem vielen Niederschlag keinen Schimmel zu bilden. Sie ist rar und intensiv fruchtig, blumig und frisch. Die Albariño-Weine zeigen oft intensive frische Aromen, wie Minze, Gartenkräuter, Blumenwiesen, Zitrus und exotische Früchte.
Dank der fruchtbaren Granitböden entwickeln Albariño-Weine komplexe Körper und angenehme Säure.













Spanische Weißweine immer beliebter

Was lange ein reines Rotweinland in den Köpfen deutscher Verbraucher war, entwickelt sich mehr und mehr zum verlässlichen Lieferanten fruchtig, spritziger, intensiver Weißweine. Spanien produziert mengenmäßig fast genauso viel Weiß- wie Rotwein und trifft heute genau den Geschmack der Verbraucher: gefragt sind unkomplizierte, fruchtige und frische Weißweine. Diese kommen aus Weingebieten wie Alicante, Rias Baixas, Penedés, aber auch Rioja.

Landeseigene Rebsorten wie Verdejo, Airén, Macabeo und Albariño sind der eigentliche Schatz der Spanier, da sie Weißweine mit ganz eigenem Charakter hervorbringen. Einige Weißweine werden im internationalen Stil im Holzfass ausgebaut, was ihnen zusätzlich Struktur und Reife verleiht. Einige Top-Weine spezieller Lagen (Vinos de pago) ähneln im Stil mit Frucht, Mineralik und Haltbarkeit durchaus den hochwertigen trockenen Spätlesen
Mitteleuropas. Also, hier lässt sich für diesen Sommer vieles Spannendes, Spritzig-frisches und Neues entdecken!







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